Prüfungsberichte & -statistiken des SHVD e.V.


1. Hauptprüfung am 06.01.2019 - HS-Hündin BRUNHILDE vom Oelsetal

Prüfungsbericht

Am 05.01.2019 wurde im Rahmen einer Drückjagd in einem Eigenagdbezirk gegen 11.00 Uhr ein Überläufer beschossen. Ca. 50 Meter nach dem Anschuss fanden sich zwei Föten sowie ein Faustgroßes Stück der Tracht. Schweiß nur abgestreift, an den armstarken Eschenstangen konnte gefunden werden.

Am Jagdtag wurde die kranke Bache nach ca. drei Stunden angesucht. Das örtliche Gespann folgte der Fährte ca. 800 Meter und brach dann die Suche ab. Ein weiteres Gespann musste die Suche aufgrund des schwindenden Lichts ebenfalls einstellen. Am Vormittag arbeitete das Gespann bereits eine Nachsuche im Stadtwald Sondershausen als Hauptprüfung. Diese Suche endete an einem Schwarzwildaufbruch. Nach eingehender Prüfung bestätigte der zuständige Revierleiter, dass an diesem Stand ein kranker Frischling zur Strecke kam.

Weidgenosse Strümpfel legte seine Hündin am 06.01.2019 um 12 Uhr zur Fährte. Die Hündin suchte am langen Riemen die Krankfährte der Bache und verwies das Stück Tracht deutlich. Zügig folgte das Gespann der anfänglich gut zu kontrollierenden Fährte durch den jungen Laubholzbestand. Nach ca. 1500 Metern wechselte das kranke Stück in einen sehr steilen Buchenaltholz-Hang. Auf dem talwärts führenden Wechsel konnte die Hündin nochmals ein kleines Stück Gescheide verweisen. Nach ca. 100 Metern Folge im Hang, bögelte die Hündin und suchte ausdauernd nach Ihrer Fährte. Am Verhalten des Hundes war deutlich zu erkennen, als sie wieder eine Fährte arbeitete. Am Hangfuss führte die Suche in ein lückig bestandenes Fichtenjungholz. Auch hier bögelte die Hündin und suchte sich die Krankfährte. Pirschzeichen wurden keine mehr gefunden.

Nach ca.300 Metern verließ das Gespann die Fichten und zog in einen feuchten Laubholzstreifen. Im Traufbereich des Gehölzes fand die Hündin eine verendete Bache mit Weidwundschuß. Die Untersuchung des Aufbruchs zeigte deutlich die abgeschossene Tracht.

Riemenarbeit.
Note 7
Die Riemenarbeit muss als normal eingestuft werden (siehe PO Seite 26)
  • Stehzeit 23 Stunden
  • Länge ca. 2100 m
  • Witterung feucht und kühl mit leichtem Regen in den Nachtstunden
  • Leichte Haken
  • über 800 Meter war eine Kontrolle der Arbeit möglich
Riemenarbeit: Note 7 x FWZ 3 = 21 Punkte dritter Preis (Totsuche)

  • Hauptprüfung: Strümpfel
  • HS-Hündin: BRUNHILDE vom Oelsetal
  • Chip. 276094502001975
  • Richter: Tino Fiedler (Leistungsrichter SHVD)
  • Zeuge: Tobias Sperl
08.01.2019
Tino Fiedler
1. Vorprüfung 2018 - 12.05.2018 in Colditz

Impressionen

Prüfungsbericht

Am 11.05.18 habe ich mich mit meinem Hund Barras vom Bayrischen Rigi auf den Weg nach Colditz gemacht, da wir die weiteste Anreise hatten.
Saulgrub ( Ammergebirge ) – Colditz ca. 520km

Nach dem wir unser Zimmer bezogen und eine große Runde nach der langen Fahrt gemacht hatten, wollte ich den morgigen Treffpunkt anfahren. Diesen fand mein Navi aber nicht, darauf rief ich unseren Prüfungsleiter Hr. Thomas Mütze an und der es mir am Telefon erklären wollte aber auf Grund der schlechten Verbindung immer abbrach, kam er kurzer Hand auf die Straße gelaufen und half mir!!!

Am nächsten Morgen machten mein Hund und ich uns nach dem Frühstück ( “hab nicht wirklich was runter gebracht“ ) auf den Weg zum Forsthaus Waldmühle.

Nach einem Guten Morgen und Weidmannsheil untereinander ging es sehr pünktlich und zügig los. Papiere von den Hunden und Führern wurden kontrolliert Die Chips der Hunde Jagdhornbläser Ansprache vom Prüfungsleiter Hr. Thomas Mütze Verlosung der 4 Gespanne, 2x SW und 2x RW Dann ging es ins Revier zwischen Kleinbardau und Etzoldshain, wir waren Gespann Nr. 3 mit Rotwild.

Jetzt ging das Warten los und die Temperaturen stiegen und die Mücken wurden immer angriffslustiger. Ich habe nur gedacht das wird für die Fährtenarbeit nicht förderlich sein. Dieses habe ich auch schon bald vergessen, weil man sich nett unterhalten hat mit den anderen Hundeführern sowie die Vereinsmitglieder die zu Gast waren.

Nun wurde ich mit meinem Hund aufgerufen, ich ging zum Auto und zog meine Nachsucheausrüstung an und machte meinen Barras fertig. Als mein Hund mich so gelassen anschaute und mir 1x durchs Gesicht leckte war ich es auch und sagte zu uns “jetzt gehen wir in den Busch und machen unsere Arbeit“

Wir wurden von Hr. Sascha Markus dem Richterobmann kurz eingewiesen und lies dann meinen Barras mit den Worten “ Such Vorhin“ vorsuchen. Nach einer sehr guten Vorsuche ging es auf die Fährte die sehr anspruchsvoll war, sehr trockener Boden da es seit 5 - 6 Wochen keinen Tropfen geregnet hat und Verleitungen vom Schalenwild was in der Früh drüber gezogen war. Somit musste ich meinen Hund 2x leise korrigieren und vom Richterobmann wurden wir auch 1x korrigiert “Ist halt so“, aber wir ließen uns die Ruhe nicht nehmen. Mein Barras zeigte wie immer Fährtenwillen und arbeitete toll weiter bis zum Stück, geschafft ein schönes Gefühl. In der Zeit wo sich die Richter beraten haben gab es Rindfleisch für meinen Hund zur Belohnung und wir spielten mit dem Rotwildhaupt. Herr Sascha Markus übereichte uns den Bruch und jeder wünschte WmH.

Es ging zurück zum Sammelplatz wo sich Jeder mit uns gefreut hat…………

Nach kurzer Pause und inne halten bei uns beiden, wurden wir zur Formbewertung auf gerufen. Barras wurde von Hr. Mario Hörig und Hr. Tino Fiedler genauestens Vermessen, Untersucht und Bewertet, was er mit Ruhe und den ein oder anderen Futterbrocken über sich hat ergehen lassen.

Wir wechselten den Revierteil und gingen zu den Gehorsamsfächern über. Hier wurde auch jedes Gespann einzeln aufgerufen und zeigte gute bis sehr gut Leistungen. Zum Prüfungspunkt Ablegen wurden wir gemeinsam aufgerufen, es wurde uns von unserem Prüfungswart Hr. Dirk Tenzler die Frage gestellt wie wir die Hunde ablegen wollen. Ich entschied mich für frei am Rucksack. Als ich von meinem Hund weg ging war mir nicht mehr wohl. Wir Führer lenkten uns gegenseitig gut ab, so ging die Zeit schnell rum und jeder Hund hat mit tollem verhalten bestanden. Von den Richtern gab es für jeden ein WmH

Wir fuhren alle gemeinsam zu der Jagdhütte in Richtung Colditz, die Waldwege waren so staubig, dass wir nur Schritttempo fahren konnten. Hier war schon alles vorbereitet, Getränke, Grillgut usw. Die Hunde wurden im Schatten abgelegt, für uns gab es kühle Getränke, leckere Wildbratwurst und Steaks vom Grill. Nach der Stärkung und netten Gesprächen gab es die Prüfungsergebnisse vom Prüfungsleiter Hr. Thomas Mütze für die 4 Gespanne. Hr. Tino Fiedler 1 Vorsitzender beendete den Prüfungstag mit einer Ansprache an uns alle. Wir brachen nach und nach den Heimweg an, ich nach einem Spaziergang mit meinem Barras im Colditzer Forst ins unser Hotel.

Dieser Tag wird mir immer in guter Erinnerung bleiben, da dies meine erste VP mit meinem ersten HS war. Des Weiteren die Vereinsmitglieder die alle sehr freundlich und nett waren, was man heut zu Tage recht selten findet in einem Zucht- und Leistungs Verein. Dafür nochmal danke.

Im Namen des SHVD bedanke ich mich beim Sachsen Forst für die Bereitstellung der Reviere
Im Namen der 4 Gespanne bei den Richtern, Helfen zum Durchführen der Prüfung und dem Grillmeister.

Ein WmH und Suchenglück an alle, verbleibe ich hochachtungsvoll
Timo Trebing und Barras vom Bayrischen Rigi
Saulgrub im 2018

Prüfungsergebnisse

Gespann Punkte Preis
Dieter Hoppe mit HS-Rüde CANTUS vom Oelsetal 102 III.
Timo Trebing mit HS-Rüde BARRAS vom Bayrischen Rigi 158 II.
Christian Rößler mit HS-Rüde MAX vom Laußnitzer Jägerhof 91 III.
Uwe Großmann mit BGS-Hündin FRANZI vom Steinfeld 24 o.P.
2. Vorprüfung 2018 - 02.06.2018 in der Schorfheide

Prüfungsbericht

Am 02. Juni fand unsere zweite Vorprüfung des Jahres 2018 in der Schorfheide statt.

Die Prüfung stand zunächst unter keinem guten Stern. Unsere Prüfungsleiterin Jenny Spethmann fiel auf Grund eines Unfalls zwei Tage vor der Prüfung aus und musste das Krankenbett hüten. Unkompliziert wurde die Lücke durch den Weidgenossen Klaus Richter geschlossen.

Da die Prüfung durch unseren Prüfungswart Weidgenossen Dirk Tenzler und Jenny Spethmann ausgezeichnet vorbereitet war, lief die Prüfung in den gewohnt geordneten Bahnen ab. Entsprechend der Prüfungsordnung wurden die Fährten 20 Stunden vor Prüfungsbeginn getreten.

Die Prüfergruppen wurden durch die zuständige Revierförsterin eingewiesen. Der Baumbestand im Prüfungsrevier bestand im Wesentlichen aus mittelalten Kiefern mit geringem Unterwuchs. An der Struktur des Waldes war erkennbar, dass ihn einst ein Preußenkönig anlegen ließ.

Hauptwildarten sind das Rot,-Schwarz-und Rehwild, sowie Raubwild. Am Prüfungstag versammelten sich die sechs Prüfungspaare, Richter und Korona am vereinbarten Sammelpunkt, so das die Prüfung pünktlich um 8.00 Uhr eröffnet werden konnte. Nach dem Auslesen der Chipnummern, Einteilung der Gruppen und der Sicherheitsbelehrung wurde in das Prüfungsrevier abgerückt. Da hochsommerliche Temperaturen vorhergesagt wurden, bemühtesich die Prüfungsleitung um einen zügigen Ablauf.

Bald war erkennbar, dass alle Gespanne ausgezeichnet vorbereitet waren. Und so stand die Prüfung doch noch unter einem guten Stern. Alle sechs Gespanne bestanden die Prüfung. Es kommt in unserem Verein sehr, sehr selten, dass allen Hundeführern die Urkunde für die bestandene Prüfung ausgehändigt werden konnte. Einige Hundeführer verdarben sich bessere Platzierungen, weil sie ihre Hunde im Fach Ablegen, fest ablegten. Eine sehr gute Arbeit bot Weidgenosse Roland Otto Schmidt-Boek mit seiner HS Hündin Cora von der Hohen Heide. Er wurde mit 161 Punkten, im I. Preis, der Suchensieger. Hätte der Preußenkönig die Arbeit unserer Hunde gesehen, dann wäre er sicherlich hoch erfreut gewesen.

Im Anschluß an die Prüfung fand die Formbewertung der Hunde unter der Leitung des Weidgenossen Klaus Richter statt. Es konnte festgestellt werden, dass alle vorgestellten Hunde dem Standard des Hannoverschen Schweisshundes entsprachen. Dieser für alle Beteiligten schöne Prüfungstag endete nach der Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse und Ausgabe der Urkunden mit einem zünftigen Schüsseltreiben unter den Klängen der Jagdhornbläser.

Rainer-Joachim Janenz

Prüfungsergebnisse

Gespann Wildart Punkte Preis
R.O. Schmidt-Boek mit Cora v.d. Hohen Heide (HS) SW 161 I.
T. Grimberg mit Amie Zula v.Trouvee (BGS) RW 136 III.
T. Negd mit Frieda v. Steinfeld (BGS) RW 102 III.
O. Günther mit Conny v.d. Hohen Heide (HS) SW 77 III.
H. Peters mit Bela v. Bayrischen Rigi (HS) SW 96 III.
K. Schneider mit Anouk v. Oelsetal (HS) SW 112 III.
3. Vorprüfung 2018 - 11.08.2018 im Colditzer Forst

Impressionen

Prüfungsbericht

Am 11.8.2018 war es wieder soweit. Der Schweißhundeverein Deutschland führte im Colditzer Forst, Revier Waldmühle seine 3.Vorprüfung 2018 durch. Gemeldet waren 6 Hundegespanne. Die Vorrausetzungen für diese Prüfung waren nicht die besten, seit Anfang Mai (!!!!) hatte es kaum geregnet. Die Bodenvegetation war großflächig vertrocknet und der Sturm Frederike hatte große Schäden im Wald hinterlassen. In der Woche vor der Prüfung herrschten Temperaturen jenseits der 35° Celsius. Ab Donnerstag kühlte es sich ab auf 25°. Pünktlich trafen sich am Freitag die Richter um die Fährten entsprechend der Prüfungsordnung im Wald zu treten.

Eine Gruppe Jagdhornbläser eröffnete am Sonnabend die Prüfung. Nachdem die Sicherheitsbelehrung und Gruppeneinteilung erledigt war, wurden die Fährten verlost und es ging los in das Suchenrevier. Der erste Rüde hatte mit der Vorsuche auf der Rotwildfährte keine Probleme und nahm die Fährtenarbeit auf. Im weiteren Verlauf tat er sich mit den vielen Verleitungen etwas schwer und musste mehrfach durch seinen Führer korrigiert werden. Nach etwa 45 Minuten hatte es das Gespann zum Suchenstück geschafft.

Nachdem das zweite Gespann eingewiesen war, ging es mit der Fährtenarbeit weiter. Dieser Rüde arbeitete sehr fährtentreu und arbeitete die Haken sauber aus und verwies auch ein Wundbett. Leider nahm er eine Verleitfährte auf und musste durch die Prüfer zurückgerufen werden. Aber er zeigte im weiteren Verlauf eine sehr ordentliche Riemenarbeit und konnte das Suchenstück in Besitz nehmen. Auch das dritte Gespann zeigte eine ordentliche Leistung. Hier verhinderte der Hundeführer eine bessere Leistung seines Hundes. Es gab 3 Korrekturen durch den Führer und einen Rückruf durch die Richter. Aber sie konnten die Fährtenarbeit erfolgreich beenden.

In der zweiten Gruppe konnten zwei Gespanne die Fährtenarbeit erfolgreich beenden, ein Gespann leider nicht.

Mit der Riemenführigkeit und dem Gehorsam hatten alle Gespanne keine Probleme und es wurden gute Leistungen erbracht. Die Schussfestigkeit war auch für keinen der Hunde eine Hürde.



Jetzt kam das Ablegen. Drei Hunde wurden frei abgelegt, die anderen drei fest. Die 30 Minuten und die zwei Schüsse wurden von allen problemlos gemeistert. Danach ging es in die Jagdhütte zu einen kleinen Imbiss und kühlen Getränken. Die Formwertbeurteilung wurde für die 3 Hunde der 1. Gruppe noch durchgeführt, drei Hunde der zweiten Gruppe wurden schon parallel zur Prüfung angeschaut. Gegen 14.30 Uhr wurde die Prüfung mit Übergabe der Urkunden beendet. Ein großes Dankeschön geht an den Sachsenforst, Forstbezirk Leipzig, für die Nutzung des Revieres und der Jagdhütte.

Ich wünsche allen Hundegespannen einen guten Start in den rauen Nachsuchenalltag und viel Erfolg.

Bedanken möchte ich mich bei allen Richtern und Helfern und zum Schluss sagen: DER PRÜFUNGSTAG HAT WIEDER RICHTIG SPASS GEMACHT.

Thomas Mütze
Richteranwärter


Prüfungsergebnisse

Gespann Punkte Preis
Norbert Enke mit HS-Rüde Argo 107 III.
Hartmut Sahm mit BGS-Hündin Cola 82 III.
Dr. Joachim Lübow mit HS-Hündin Delta von der Fährtentreue 140 II.
Uli Tischer mit HS-Rüde Don von der Fährtentreue 128 III.
Martin Hagebruch mit HS-Rüde Mika vom Laußnitzer Jägerhof 87 III.
Gabi Hang mit HS-Rüde Bones vom Bayerischen Rigi 80 o.P.
4. Vorprüfung 2018 - 08.09.2018 in der Dresdner Heide

Prüfungsvideo

Prüfungsbericht

Am 08. September fand unsere vierte und letzte Vorprüfung des Jahres 2018, in der Dresdener Heide, in Sachsen, statt. Nach den langen Wochen der Trockenheit hatten wir nach einigen Regenschauern, zu dieser letzten Vorprüfung, sehr gute Bedingungen.

Die Prüfung wurde durch unseren Prüfungswart Weidgenossen Dirk Tenzler ausgezeichnet vorbereitet und lief in den gewohnt geordneten Bahnen ab. Entsprechend der Prüfungsordnung wurden die Fährten 20 Stunden vor Prüfungsbeginn getreten.

Die Prüfergruppen wurden durch den zuständigen Revierförster eingewiesen. Der Baumbestand im Prüfungsrevier bestand im Wesentlichen aus Mischwald mit reichlich Unterwuchs. Hauptwildarten in der Dresdener Heide sind das Rot-, Schwarz- und Rehwild sowie Raubwild.

Am Prüfungstag versammelten sich die sechs Prüfungspaare, Richter und Korona in der sich im Revier befindlichen Baumschule. Zunächst wurden die Ahnentafeln, Impfausweise und Jagdscheine kontrolliert sowie die Chipnummern ausgelesen. Mit dem Signal „Sammeln der Jäger“ riefen die Jagdhornbläser zum Sammelplatz. Nach erklingen des Signals “Begrüßung“, konnte die Prüfung pünktlich um 8.00 Uhr eröffnet werden. Der Prüfungsleiter stellte die Richtergruppen vor, es wurden die Fährten ausgelost und die Sicherheitsbelehrung durchgeführt. Mit dem Signal „Aufbruch zur Jagd“ rückte der Tross dann in die Prüfungsreviere ab.

Die hohen Prüfungsanforderungen des SHVD stellten die Hunde und ihre Führer vor erhebliche Probleme. Doch mit Geschick und Vermögen meisterten fünf der sechs angetretenen Gespanne diese anspruchsvolle Prüfung. Es kommt in unserem Verein sehr selten vor, dass ein so positives Ergebnis erzielt werden konnte. Einige Hundeführer verdarben sich bessere Platzierungen, indem sie ihre Hunde im Fach Ablegen, fest ablegten. Eine sehr gute Riemenarbeit bot Waidgenosse Rene Matschke mit seiner BGS Hündin Bara spod Znievu. Er wurde mit 142 Punkten Suchensieger.




Im Anschluss an die Prüfung fand die Formbewertung der Hunde unter der Leitung der Weidgenossin Dagmar Röhler statt. Es konnte festgestellt werden, dass alle vorgestellten Hunde dem Standard des Hannoverschen Schweißhundes bzw. des Bayerischen Gebirgsschweißhundes entsprachen.

Einen herzlichen Dank sagen wir dem Revierleiter Thomas Stelzig vom Staatsbetrieb Sachsenforst für seine vielfältige Unterstützung.

Dieser schöne Prüfungstag endete nach der Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse und Ausgabe der Urkunden mit einem zünftigen Schüsseltreiben. Die Jagdhornbläser verabschiedeten die Teilnehmer mit den Signalen „Jagd Vorbei, Halali“ und „Auf Wiedersehen“.

Rainer-Joachim Janenz

Prüfungsergebnisse

Gespann Formwert Punkte Preis
R. Matschke mit Bara spod Znievu (BGS) g 142 III.
R. Rathmann mit Kira z Opalowej (BGS) sg 118 III.
A. Thiede mit Chiro Dedov dvor (HS) sg 117 III.
R. Richter mit Gabi Jakubov dvor (BGS) sg 95 III.
M. Rill mit Conrad v.d. Hohen Heide (HS) sg 92 III.
F. Fritsche mit Hera Dedov dvor (BGS) Nzb. - o.P.