Vereinsarbeit des SHVD e.V.


Neumitgliedertag / Info-Veranstaltung in Uftrungen am 23.03.2019
CANTUS  vom Oelsetal Dieter bei seinem Vortrag Tino bei der Erläuterung der Prüfungsordnung Ulli im regen Austausch Blick in den gut gefüllten Saal der Gaststätte zur „Heimkehle“ (Service und Essen waren vorzüglich)

Neumitgliedertag
Info-Veranstaltung in Uftrungen

Der, von unserem Schweißhundeführer Dieter Hoppe organisierte Neumitgliedertag am 23.03.2019 in Uftrungen war außerordentlich erfolgreich.

Das Konzept, am Vormittag die Ausbildung des HS-Rüden „ CANTUS vom Oelsetal“ in Wort und Bild vorzustellen und am Nachmittag die Prüfungsordnung des SHVD eingehend zu erörtern, interessierte ca. 40 Mitglieder/innen, Ehegatten und Nichtmitglieder/innen. Mit Ulli Tischer stand einer unserer erfahrensten Nachsuchenführer, Züchter, Richter und Ausbilder zur Beantwortung aller auftretenden Fragenden den Dozenten zur Seite. (vielen Dank Ulli ;-))

Besonders interessant fand ich den Aufbau von Dieters Vortrag. Er zeigte die Ausbildung seines Rüden nicht in Form einer Lehrveranstaltung, sondern aus der Sicht des Hundeführers und Prüflings mit allen Erfolgen und Freuden in den Phasen der Ausbildung aber auch mit allen Zweifeln, Ängsten und Rückschlägen. Schnell hatte Dieter die Herzen seiner Zuhörer erobert. Seine Erfahrungen, Tricks und Kniffe wurden bereitwillig mit den Teilnehmern geteilt. Besonders bedankte sich Dieter nochmals bei der Jagdschule Richter für den professionellen Schweißhundeführerlehrgang und allen anderen an der Ausbildung beteiligten Jagdfreunden. Er legte allen Erstlingsführern den Besuch dieses Lehrgangs bei unserem Klaus ans Herz. Nähere Information zum Schweißhundeführerlehrgang unter www.jagdschule-richter.de. Dieser Neumitgliedertag soll und kann das praxisorientierten Angebote von Klaus nicht ersetzen, sondern nur Anregung sein. Der Nachmittag gehörte dann der Vorprüfung und der Prüfungsordnung des SHVD. Punkt für Punkt wurde Die Prüfungsordnung „abgearbeitet“. Ulli, Dieter und ich standen nach der eingehenden Erörterung der PO zu sämtlichen Fragen Rede und Antwort.
Auch in den Pausen entwickelte sich ein angeregter Austausch, wobei die meisten Fragen an unseren Ulli gerichtet waren.

Gegen 17 Uhr endete der offizielle Teil.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei den Teilnehmern dieser Veranstaltung bedanken. Nicht nur dafür, dass während der Vorträge und Erläuterungen eine ausgesprochen angenehme und ruhige Atmosphäre herrschte, sondern auch für die zum Teil sehr weiten Anreisen. Eine junge Hundeführerin kam aus Rheinland-Pfalz und bereute diese beschwerliche Reise in keinster Weise, im Gegenteil sie bedankte sich herzlich für den interessanten und informativen Samstag. Das zeigt ehrliches Interesse an der Führung eines Schweißhundes, wenn man/Frau keine Mühen und Kosten scheut, um seinen Hund erfolgreich durch die Vorprüfung zu bringen.

Aber auch Dir lieber Dieter möchte ich hier ganz herzlich, im Namen des Vorstandes danken. Du hast mit diesem Format der Info-Arbeit, augenscheinlich ins Schwarze getroffen.

Dein Vortrag in Kombination mit der Vorstellung des SHVD, kann durchaus auch außerhalb unseres Vereins gezeigt werden. Er stellt auf eine sehr freundliche und nette Art dar, dass sowohl die Satzung als auch die Prüfungen des SHVD, den hohen Anforderungen einer Tierschutzgerechten Nachsuche gewachsen sind.

Auf Grund der Vorstellung unseres Vereins, reichten zwei Teilnehmer umgehend ihre Aufnahmeanträge auf Mitgliedschaft beim Vorstand ein.

Mit freundlichen Grüßen und einem kräftigen Weidmannsheil für die anstehende Bockjagd

Tino Fiedler

Junghundeprägung & Ausbildung beim Züchter Rainer-Joachim Janenz in Pinnow - Zwinger vom Rotwildgatter

Junghundeprägung & Ausbildung beim Züchter Rainer-Joachim Janenz

Am 24. April 2018 viel der Wurf HS vom Rotwildgatter. Die Hündin BIRGA von der Hohen Heide wölfte 10 Welpen. Die 3 Hündinnen und 7 Rüden wurden mit vieler Hände Hilfe aufgezogen. Bei der Abgabe an die Erwerber der Welpen teilte uns der Züchter Rainer-Joachim Janenz mit, dass er beabsichtigt, nach ca. 5 Monaten einen Junghundeführerlehrgang am eigenen Standort in Pinnow zu organisieren. Der Einladung zur Übungswoche Mitte September folgten 7 Führer mit ihren Welpen.

Die Woche bestand aus mehreren Schwerpunkten:
  • Lehrgang Theorie & Praxis für Führer und Hund
  • Weidwerk auf Hochwild, Rehwild und Raubzeug
  • Geselligkeit / Umgang der Welpen untereinander (raufen & spielen)
  • Geselligkeit / Austausch der Führer
Die Ausbildungs-, Prägungsschwerpunkte waren:
  • Treten der Fährten, Riemenarbeit, Wie lese ich meinen Hund
  • Gehorsam wie ablegen, Verhalten auf dem Stand
  • Theorie: Prüfungsordnung, Ausbildung unserer Schweißhunde, Anlegen Fährten, etc.
  • Schwarzwildprägung: Besuch des Schwarzwildgatter Hohenbarnekow in Nordvorpommern
Die Anreise aller Teilnehmer erfolgte individuell am Sonntag, den 16.09.2018. Untergebracht waren alle in einem nahegelegenen Gasthof „Tenne“ in Sukow. Rainer (der Züchter) begrüßte uns am Montagmorgen beim ersten gemeinsamen Frühstück im Gasthof.

Montag, 17.09.2018
Ab 09:00 Uhr trafen wir uns auf seinem Hof im Tagungsraum um nach einer Vorstellungsrunde der Teilnehmer den von ihm ausgearbeiteten Wochenplan zu besprechen. Es folgte der Einstieg in die Theorie wie Prüfungsordnung, Schweißhunde früher & heute, etc.  Dann ging es ins Revier. Rainer hatte für seine Hündin BIRGA eine Übernachtfährte (SW) getreten. Länge ca. 900 Meter mit verschiedenem Bodenbewuchs in einem Fichtenhochwald. Er zeigte uns, wie die Hündin arbeitet und wie wir als Führer den Hund lesen können. Vor dem Mittagessen teilten wir uns in Dreiergruppen auf und traten unsere ersten Fährten mit SW-Schalen. Länge ca. 200 Meter mit möglichst gutem Bodenbewuchs. Am Nachmittag nach einer Stehzeit von ca. 2,5 – 3 Stunden arbeiteten wir mit unseren Hunden die getretenen Fährten. Alle Führer waren mit den gezeigten Leistungen ihrer Hunde sehr zufrieden. Sie arbeiteten die Fährten sehr ruhig, das Finden der Verweiserpunkte (3) stellte kaum ein Problem da. Danach erfolgte für uns die Einweisung/Sicherheitsbelehrung und Freigabe Jagd für den Abendansitz. Nach dem Versorgen unserer Hunde ging es zu Ansitz.

Dienstag, 18.09.2018
Nach dem gemeinsamen Frühstück haben wir uns auf den Weg gemacht um für unsere Hunde die 2. Fährte zu treten. Länge ca. 250- 300 m mit 3 Verweisern SW. Diese sollten am Nachmittag gearbeitet werden.  Anschließend sind wir zum Gut Grabow gefahren, um dort unsere Waffen Kontroll zu schießen. Im Anschluss haben wir noch ein kleines Vergleichsschießen stehend angestrichen auf Bockscheibe ausgetragen. Am Nachmittag haben besagte3er Gruppen die 2. Fährte gearbeitet, wobei alle Hunde sehr sicher auf der Fährte waren, die Verweiser angezeigt haben und zum Ziel gekommen sind. Nach getaner Arbeit gönnten wir uns und unseren Welpen eine Auszeit zum Toben und schwimmen am See. Selbst unser Jagdfreund F. mit seinem 5 Monate alten DK Vitus arbeitete die Fährte sehr ruhig und besonnen. Auch er kam ohne Probleme zum Stück. Am späten Nachmittag Aufbruch zum Ansitz im Revier. Gegen 20:30 Uhr, nach anbrechender Dunkelheit, Treffen bei Rainer auf dem Hof zum gemeinsamen Abendessen. Bei Bockwurst, Brot und einem gepflegten Bier wurde der Tag analysiert und ein wenig gefachsimpelt.

Mittwoch, 19.09.2018
Bei Zeiten ging´s raus zum Morgenansitz. Die Meisten hatten Anblick. Erlegt wurde ein Fuchs. Dem Schützen Waidmannsheil. Um 9.00 Uhr trafen wir uns zum gemeinsamen Frühstück in der „Tenne“. Sodann fuhren wir mit den Hunden zum historischen Forsthof Bahlenhüschen, Wohnsitz und Verwaltungsgebäude des gleichnamigen Forstbezirks, zugehörig dem Forstamt Friedrichsmoor. Hier, vor einem Gebäude, das bereits um das Jahr 1751 erbaut wurde, begrüßte uns der Revierleiter, der es sich nicht nehmen ließ uns über die hier unter Schutz gestellte Landschaft zu informieren, die durch weite Wiesen-, Acker-, Waldflächen und Fischteiche geprägt ist, die sog. Lewitz. So erfuhren wir, dass die Lewitz-Niederung ursprünglich mit Eichen, Buchen, Erlen und Birken bewachsen, den aufkommenden Städten der Hansezeit zum Bezug von Bauholz diente. Aber auch die Verhüttung des hier vorkommenden Raseneisenerzes führte wegen der dafür notwendigen Holzkohlegewinnung schließlich dazu, dass die letzte Eisenschmelze 1717 den Betrieb wegen akutem Holzmangel einstellen musste. Wegen der nicht nachhaltigen Holznutzung waren die Wälder des Umlandes fast völlig abgeholzt und es entstanden moorige Wiesen, auf denen Heu geerntet wurde. Das seit dem 18. Jahrhundert bestehende hiesige Forstamt Friedrichsmoor sorgte im Laufe der Jahre für Wiederaufforstungen. Die in der DDR-Zeit betriebenen Trockenlegungsmaßnahmen zur Gewinnung von Landwirtschaftsflächen wurden nach der Wende teilweise wieder zum Nutzen der Tier- und Pflanzenwelt rückgängig gemacht. Heute bilden Eiche, Kiefer und Erle die Hauptholzarten.
Im Anschluss an seine mit Dank quittierten Ausführungen wurden wir vom Revierförster, der uns frische Rot- und Schwarzwildschalen zur Verfügung stellte, in den freundlicherweise zur Legung von Übungsfährten überlassenen Revierteil eingewiesen. Hier konnten wir, um Abwechslung in der Bodenbeschaffenheit bemüht, im Laubwald bei trockener und sehr warmer Witterung unseren Eleven je eine Übungsfährte treten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen trafen wir uns mit unseren Hunden auf einer Wiese am Gewässer, wo uns ein erfahrener Hundeführer aus unserer Runde notwendige Gehorsamsübungen aufzeigte, die dann jeweils praktiziert wurden. Danach begaben wir uns zur Fährtenarbeit zurück in den uns zugewiesenen Revierteil des Forstbezirks Bahlenhüschen. Abends ging´s erneut zur Jagd. Einer hatte Waidmannsheil und erlegte ein Schmalreh. Anderen kam Rehwild und eine Rotte Schwarzwild in Anblick, letztere jedoch über die Reviergrenze. Das gemeinsame Abendessen verzögerte sich, weil ein eher beiläufiger kurzer „Disput“ zweier Hunde in der Dunkelheit einen dritten dazu veranlasste, vor Ehrfurcht das Weite und uns sodann, ihn zu suchen. Zur Freude aller und insbesondere natürlich des stolzen Besitzers gelang es alsbald, wie sollte es anders sein, dem ebenso erfahrenen wie um Beruhigung der Situation bemühten Hausherr, den Ausreißer aufzuspüren und ihn in die Hände des sichtlich gerührten Besitzers zu übergeben. Zur Stärkung wurde ein ordentlicher Schnaps gereicht und so endete dieser Tag in Erleichterung und gemütlicher Runde.

Donnerstag, 20.09.2018
 Der Donnerstag begann wie die meisten Tage mit dem gemeinsamen Frühstück. Danach treffen auf dem Hof, aufteilen auf die Fahrzeuge und Abfahrt zum Schwarzwildgatter in Hohenbarnekow. Nach der ca. 1 ½ stündigen Fahrt und einer kurzen Begrüßung erfolgte die Kontrolle der Papiere bzw. eine Einweisung für die Verhaltensweise im Gatter. Der erste Gatterbereich ermöglichte unseren Hunden freies umherlaufen um den Geruch des Schwarzwildes kennenzulernen. Als nächstes sind wir in das Prägegatter gegangen und konnten dort mit den Hunden am Zaun direkt am Schwarzwild arbeiten. Damit die Hunde am Zaun laut gaben, wurden wir dazu angehalten, sie laut anzufeuern. Nachdem jeder einmal allein am Zaun war, wurden alle Hunde geschnallt, damit sie in der Meute alle zusammen am Zaun arbeiten konnten. Zum Schluss wurde eine Sau frei zu uns ins Gatter geführt, um zu sehen, wie die jungen Hunde auch ohne Zaun auf das Wild reagieren. Nach einem gemeinsamen Resümee mit dem Gattermeister hieß es Abschied nehmen. Im Anschluss verabschiedeten wir die ersten Teilnehmer unserer Runde. Nach unserer Rückkehr in Pinnow am späten Nachmittag wurden bei Kaffee und Kuchen viele auftauchende Fragen zur Vorbereitung auf die in 2019 anstehende Vorprüfung erörtert.  Am frühen Abend ging es wieder auf Ansitz und später nach Einbruch der Dunkelheit saßen wir in gemütlicher Runde bei Reiner noch auf ein Bierchen zusammen. Alles in allem ein sehr gelungener Tag mit vielen aufregenden Eindrücken und Erfahrungen für unsere Hunde und uns.

Freitag, 21.09.2018
Zwei unserer Gruppe hatten am Donnerstagnachmittag für Ihre Hunde die erste Übernachtfährte getreten. Diese wurde am Freitagvormittag problemlos und somit erfolgreich gearbeitet. Zufrieden traten sie mit Ihrem Nachwuchs die Heimreise an.

Wir drei übriggebliebenen traten unsere letzten Fährten vorm herannahenden Regen. Länge von 250 bis 400 Meter mit SW-Läufen und 3 Verweiserpunkten. Am Nachmittag nachdem es aufhellte wurden die Fährten gearbeitet.

Am Abend rückten wir aus zum letzten Ansitz.

Fazit
Eine erlebnisreiche, spannende und erfolgreiche Woche für unsere Hunde und uns liegt hinter uns. Die durch unseren Züchter Rainer gegebene Möglichkeit, gemeinsam mit unseren Hunden zu Arbeiten, Erfahrungen zu sammeln und nicht zuletzt uns kennen zu lernen, hat uns alle dazu ermuntert, zur Vorbereitung auf die in 2019 anstehende Vorprüfung diese erfolgreiche Woche zu wiederholen. Geplant ist diese für März 2019.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei Rainer und seiner Frau für die herzliche Aufnahme in Ihrem Hause. Eine rundum super organisierte Woche mit vielen Höhenpunkten wird unseren Hunden und uns auf dem gemeinsamen Weg stets in Erinnerung bleiben.

Mit einem dreifachen Horrido und Weidmannsheil
Der Welpe Vitus (DK) mit seinem Führer
Die Welpen (Aska, Artos, Abby, Artur, Asco, Altmann, Arko, Aaron)
und ihre Führer
Vom Rotwildgatter
Mitgliedertag und Jahreshauptversammlung des SHVD am 9.6. und 10.6.2018 in Thale/Harz

Zwei schöne Vereinstage in Thale - Der Bericht

Unser diesjähriger Vereinshöhepunkt begann schon am Freitagabend mit einem Treffen der Mitglieder, welche sich zur Bodetal Wanderung angemeldet hatten. In gemütlicher Runde wurden Ablauf und Rücktransport geplant, so das der Wanderung am Samstag nichts mehr im Wege stand.

Pünktlich acht Uhr waren am Samstagmorgen ca. 30 wanderfreudige Hundeführer mit ihren Vierläufern am vereinbarten Treffpunkt.

Aus Zeitgründen konnte ich leider nicht die gesamte Strecke mitlaufen, da ich gegen zwölf unseren Mitgliedertag eröffnen wollte.

Ein Teil der Wanderer absolvierte die 12 km jedoch vollständig und wurden von einem sehr kompetenten und mitteilungsbereiten Busfahrer, samt ihrer Hunde wieder nach Thale gefahren. Bei bestem Wetter eröffnete ich, gegen 12.30 Uhr unter den Schatten spendenden Alteichen des Klubhaus Parks, unseren Mitgliedertag.

Während unsere Mitglieder Bettina Dethloff und Mario Rienäcker Harzer-Wurstspezialitäten grillten, kümmerte sich das absolut professionelle Team der Klubhaus-Mitarbeiter um die Versorgung mit Getränken.

Gegen 15. 00 begann unsere Zuchtwartin Dagmar Röhler-Scheler mit der alljährlichen Zuchtschau. Ihr Augenmerk lag dabei besonders auf Hunde, welche von unseren Züchtern gezüchtete wurden. Aber auch alle anderen, neu in den Verein gekommenen Hunde erhielten eine kurze Einschätzung, von unserer erfahrenen Fachfrau.

An dieser Stelle noch mal ein ganz herzliches Dankeschön an unsere Dagmar. Nach der Zuchtschau ging es nahtlos in den großen Saal des Klubhauses wo unser Geschäftsführer Mario Hörig seinen vielbeachteten Vortrag „Wie mach ich meinen Schweißhund“ hielt. Zeitgleich konnten die Junghunde ihre jagdliche Passion an der Laufsau im Außen Gelände unter Beweis stellen.

Am passioniertesten war allerdings ein sehr kleiner Schweißhund, der sechs Monate alte Teckel vom Sohn, unseres Mitglieds Dennis Marschallek. (Dennis wie geht’s denn der kleinen Wildsau?) Hier möchte ich nochmals auf die ausgesprochen Schweiß treibende Arbeit unserer „Sauen Beweger“ hinweisen. Ich weiß nicht wer dort alles mit geschwitzt hat aber stellvertretend für alle geht eine ganz großes Dankeschön an Sascha, Rico und Steffi. Eine ganz besonders stark belagerte Insel bildete Herbert sein Wohnmobil, nicht nur weil er mit seinem fröhlichen Welpen angereist war sondern vielmehr weil es jede Menge Fragen an den erfahrenen Schweißhundeführer und Forstmann gab. Bei Herbert und seiner Frau war immer eine lustige Gesprächsrunde in Gang.

Nach der Eröffnung unsere Abendveranstaltung, verlagerte sich das Geschehen auf die sommerliche Terrasse. Schnell hatten sich alte Freundschaften wieder gefunden und an allen Tischen kreisten die Gespräche um Jagd und Hunde. Auch an dieser Stelle muss ich den außerordentlichen Service des Klubhaus-Teams nochmals loben. Das Büffet war perfekt und die jungen Mitarbeiter einsame Spitze.

Sonntagmorgen trafen wir uns wiederum im großen Saal des „Klubhauses der Hüttenarbeiter“ zu unserer Jahreshauptversammlung 2018. Da die Themen jedem Mitglied in der Einladung zugingen, hänge ich hier nur noch das Protokoll unserer Schriftführerin Jana Hörig an.

Protokoll
zur Jahreshauptversammlung am 10. Juni 2018 des Schweißhundeverein Deutschland e.V. in Thale/Harz



Beginn der HV 10.00 Uhr. Es wird eine Anwesenheitsliste geführt, ist beigelegt. Es sind 69 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung erschienen.

  1. Top 1:
    Der 1. Vorsitzende Tino Fiedler begrüßt die anwesenden Teilnehmer des SHVD e.V. Es wird festgestellt, dass die ordnungs- und fristgemäße Ladung der Mitglieder erfolgt ist. Abstimmung der Tagesordnung einstimmig angenommen.
  2. Top 2:
    Der 1.Vorsitzende Tino Fiedler stellt den Geschäftsbericht 2017 vor. Aktueller Mitgliederbestand zum 20.05.2018 - 350 Mitglieder.
    Der 1. VS Tino Fiedler begrüßt die neuer Mitglieder des SHVD e.V. Es folgt die Ehrung von aktiven Mitgliedern, mit der Übergabe von Urkunden und Anstecknadeln.
  3. Top 3:
    Es folgt der Bericht des Schatzmeisters Jens-Peter Tzschoppe über den Kassenbestand des SHVD e.V. zum Geschäftsjahr 2017. Die Vorstellung und Abstimmung des Finanzplanes 2018 erfolgt durch die anwesenden Mitglieder – einstimmig. Gemeinnützigkeit ist beschlossen, das zuständige Finanzamt ist Hoyerswerda.
  4. Top 4:
    Es folgt der Bericht der Kassenprüfer zum Geschäftsjahr 2017. Die Kasse prüfte Veronika Diffenhard, Sascha Markus und Axel Tiede. Vortrag durch Veronika Diffenhard.
  5. Top 5:
    Die Kassenprüfer stellen den Antrag auf Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2017. Es sind 69 Mitglieder zur JHV erschienen. Es wird darüber abgestimmt, den Vorstand zu entlasten.
    Ergebnis: 61 dafür 2 Enthaltungen
    Der Vorstand nimmt an der Abstimmung nicht teil.
  6. Top 6:
    Es folgt der Bericht des Prüfungswart Dirk Tenzler über den Stand des Prüfungswesens, mittels Power Point Präsentation.
  7. Top 7:
    Stand des Zuchtwesens 2017.
    Dazu erfolgte ein Bericht des Zuchtwarts Dagmar Röhler-Scheler.
    - siehe Anlage nachreichen
    - auf eine Pause wird einstimmig aus Zeitgründen verzichtet -
  8. Top 8:
    Es sind keine Anträge oder Anfragen an den Vorstand eingegangen.
  9. Top 9:
    zu Verschiedenes: Power Point Präsentation durch das Mitglied Dr. Frank Schröder zum Thema: „Gelingt der Beitritt in den VDH?“ Mitglied Axel Tiede spricht über Gruppenversicherung von Jagdhunden: ca. 40,00 € Angebot (wird noch verhandelt) dann dem Vorstand vorgelegt, sowie Versicherung von Folgeschäden eines Zeckenbisses beim Jäger (Mitglieder SHVD) ca. 3,50 €/Jahr Nach Vorliegen des Angebotes ist der Vorstand berechtigt im Namen der Mitglieder eine Entscheidung und Abschluss von Versicherungen zu treffen. Dazu gibt es zur JHV am 10.6.18 in Thale, eine Vorabstimmung. Ergebnis: 58 dafür, 7 dagegen, 4 Enthaltungen
  10. Top 10:
    Schlusswort des 1.Vorsitzenden Tino Fiedler.
Ende der Mitgliederversammlung 2018 um 12.30 Uhr.
(J.Hörig)

Zum Abschluss meines kurzen Berichtes möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei den Mitgliedern des Vorstandes für Ihre geleistete Arbeit im vergangenen Geschäftsjahr bedanken. Da aber nicht nur der Vorstand aktiv arbeitet geht mein Dank ganz besonders an die drei Kassenprüfer Sascha Markus und Axel Tiede um die Frontfrau Veronika Diffenhard sowie an alle Mitglieder, welche sich aktiv für den SHVD einsetzen.

Vielen Dank an das Messeteam um Thomas, an das VDH-Team um Frank um die Ausrichter von Vorprüfungen (stellvertretend sei hier der Thomas Stelzig genannt), an all die Nachsucher, welche durch ihren uneigennützigen Einsatz die Leistungsfähigkeit unseres Vereins ständig unter Beweis stellen und nicht zuletzt bedanke ich mich bei unseren Richtern und Richteranwärtern die durch ihr hohes Ausbildungsniveau eine gerechte Leistungsbewertung erst ermöglichen.

Mein ganz besonderer Dank geht aber an unseren Geschäftsführer Mario Hörig. Für Dein fast immer freies Telefon (nicht nur für mich) für Deine pragmatischen Hilfen, für Deine uneingeschränkte Kommunikationsfreudigkeit und deinen hundertprozentigen Einsatz für den SHVD. Ich hoffe dass wir noch viele Jahre zum Wohle der Schweißhunde zusammenarbeiten können.

Tino Fiedler
Mitglied des Vorstands des SHVD
Sommer 2018
Bericht über die Übungstage des Hannoverschen Schweißhund Zwingers „von der Fährtentreue“

Bericht über die Übungstage des Hannoverschen Schweißhund Zwingers „von der Fährtentreue“ unseres Weidgenossen Ulli Tischer aus Wolkramshausen



Am Samstag, dem 21.4.2018 und Sonntag, dem 22.4.2018 hatte unser Vereinsmitglied, Nachsuchenführer und HS-Züchter Ulli Tischer zu seinem jährlichen Übungswochenende eingeladen. Für Hundeführer, welche einen Welpen aus Ullis Zucht erworben haben, richtet der erfahrene Leistungsrichter nun schon zum vierten Mal seine Übungstage aus. Wie schon in den Vorjahren konnten auch in diesem Jahr wieder Hundeführer, welche keinen Hund „von der Fährtentreue“ besitzen, an den Übungstagen teilnehmen. So waren am Samstagmorgen ein Dackel, ein Labrador und ein Westfalen-Terrier sowie vier Hannoversche Schweißhunde und zwei Bayerische Gebirgsschweißhunde mit ihren Führern am Treffpunkt erschienen. Teilnehmer mit Hunden (Foto D. Hoppe)

Neun Hunde wollen erst einmal fachmännisch betreut werden. Für Ulli und sein Team (Martin Hagedorn und Tobias Sperl, beide sehr aktive Mitglieder im SHVD) war das kein Problem. Für fünf Hunde wurden am Freitagnachmittag die Fährten rund um Bleicherode getreten. Das waren Fährten mit einer Stehzeit von ca. 20 Stunden, gedacht für Hunde, welche in diesem Jahr noch ihre Vorprüfung absolvieren sollen. Die restlichen Fährten waren Arbeiten, welche nur eine Stehzeit von ca. vier Stunden benötigten und diese wurden am Samstag rund um das wunderschöne Jagdhaus gelegt, welches uns als Hauptquartier diente. Somit stand der Samstag wieder ganz im Zeichen der Fährtenarbeit. Ein wichtiger Punkt bei der Fährtenarbeit: die Handhabung des Riemens (Foto D.Hoppe)

Da die Übungsfährten auf das Ausbildungsniveau der einzelnen Hunde abgestimmt waren, kamen alle Hunde zum Erfolg, so dass sich für jeden Vierläufer eine positive Verknüpfung ergeben konnte. Erfolg ist wichtig! (Foto D. Hoppe) Die Versorgung der Teilnehmer erfolgte, wie immer, mittels Grill und Bierkasten (natürlich alkoholfrei ;-))))). Traditionell war der Sonntag für die Gehorsamkeitsfächer reserviert. Aus seinen Erfahrungen als Leistungsrichter im SHVD, weiß der Ulli, wo in der Regel der Schuh drückt, so dass die Übungen auf bestimmte Schwerpunkte/ Probleme ausgerichtet waren. Ablegen!!!!! Klappt nicht immer ;-) aber Ulli hat seine Tricks (Foto M. Rienäcker) Alle Teilnehmer konnten auch am Sonntag wieder wertvolle Tipps zur korrekten Ausführung der einzelnen Prüfungsfächer mitnehmen. Den Abschluss bildete, wie in jedem Jahr, die fachgerechte Arbeit an der Pendelsau- in diesem Jahr mit einer Neuerung!!!!!! Die Pendelsau erzeugte Geräusche, wie sie sich stellende Sauen manchmal von sich geben. Wie schon in den Vorjahren war wieder eine deutliche Steigerung der jungen Hunde an der sich abgestimmt bewegenden Sau zu beobachten. Auch an diesem Wochenende bot sich für die teilnehmenden Hundeführer jede Menge Wissen rund um die Ausbildung unserer Hunde und ich bedanke mich ganz herzlich beim Ausrichter Ullrich Tischer.

Tino Fiedler
Juni 2018
Mitglied im Vorstand des SHVD