Der Hannoversche Schweißhund
Aus dem keltischen Leithund gezüchteter Spezialist auf der Wundfährte
Die Ursprünge des Hannoverschen Schweißhundes reichen bis ins 5. Jahrhundert v. Chr. zurück. Damals nutzten die Kelten sogenannte „Segusierhunde“ zur Jagd. Aus diesen Hunden wurden später die Leithunde herausgezüchtet aus welchen wiederum der Hannoverschen Schweißhunde hervorging. Die Leithunde wurden zum sicheren Auffinden starken Hochwildes eingesetzt. Dabei wurde besonderer Wert auf die verleitfreihe Fährtenarbeit gelegt.
Über Jahrhunderte wurde so ein Hund gezüchtet, der sich auch später mit aufkommendem Bedarf an Nachsuchen auf angeschweißtes Wild hervorragend einsetzen ließ. Im 18. und 19. Jahrhundert bemühte sich insbesondere der Hannoversche Jägerhof, die Rasse weiter zu entwickeln. 1885 erhielt die Rasse seinen heutigen Namen durch den „Verein zur Veredelung der Hunderassen“.
Der Hannoversche Schweißhund wird heute ausschlielich als absoluter Spezialist auf der kalten Fährte von Nachsuchenführern geführt – Eine Aufgabe, die ausschließlich erfahrene Jäger übernehmen sollten, wenn sie der ihnen übertragenen Verantwortung gerecht werden wollen und können.
Die Federation Cynogoloique Internationale (FCI) klassifiziert den Hannoverschen Schweißhund wie folgt:
FCI-Rassestandard Nr. 213
Gruppe 6 – Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
Sektion 2 – Schweißhunde mit Arbeitsprüfung
Aktuelle HS-Würfe
