Der Bayerische Gebirgschweißhund
Spezialist auf der Wundfährte in schwerem Gelände
Die Entstehung der Rasse Bayerischer Gebirgsschweißhund läßt sich bis auf die Zeit nach der Deutschen Revolution 1848/49 zurückverfolgen.
Mit dem Aufkommen der Feuerwaffen im Jagdbetrieb wurden Hunde mit ausgeprägtem Fährtenwillen und Hetzstärke gebraucht, die insbesondere im Hochgebirge zuverlässig zur Nachsuche auf angeschweißtes Wild eingesetzt werden konnten. So kreuzte man in der Zeit der Rasseenstehung rote Gebirgsbracken mit dem Hannoverschen Schweißhund. Vom Ersten erhoffte man sich die Geländetauglichkeit und Hetzfreudigkeit, von Zweitem die über Jahrhunderte herausgezüchtete Fährtensicherheit. 1883 wurde die Rasse erstmalig unter dem Namen „Bayerischer Gebirgsschweihund“ beschrieben. In den 50er Jahren des 20. Jhd. wurden Tiroler Bracken aus züchterischen Gründen in die Rasse eingekreutzt.
Mit dem Bayerischen Gebirgsschweißhund ist so ein absoluter Spezialist auf der kalten Fährte mit hohem Arbeitswillen und ausgeprägter Wildschärfe entstanden. Bei entsprechender Auslastung sorgt er mit seinem sanftmütigen, ausgeglichenen Wesen für ein harmonisches Miteinander innerhalb seines „Rudels“ (seiner Familie).
Diese Auslastung findet dieser ausgerpochene Arbeitshund ausschließlich bei „bestimmungsgemäßem Gebrauch“ – Eine Aufgabe, die nur erfahrene Jäger übernehmen sollten die der ihnen übertragenen Verantwortung gerecht werden wollen und können.
Die Federation Cynogoloique Internationale (FCI) klassifiziert den Bayerischen Gebirgsschweihund wie folgt:
FCI-Rassestandard Nr. 217
Gruppe 6 – Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
Sektion 2 – Schweißhunde mit Arbeitsprüfung
Aktuelle BGS-Würfe
